CR7

Fussball Superstar Cristiano Ronaldo (15 Tore in der abgelaufenen Champions League Saison) von Superverein Real Madrid („Die Galaktischen“) will nach seinem erneuten Champions League Triumph (dritter Titel in Folge) den Wettbewerb in „CR7 Champions League“ umbenennen und präsentiert einstweilen auf Instagram stolz seinen neuen Supersportwagen:

Datenschutz(v)erklärung

Nach irgendeiner neuen EU Datenschutzrichtlinie bin ich verpflichtet, Sie – werten Leser – auf Sachverhalte hinzuweisen, die ich selbst kaum verstehe:

Beim Besuch meines herausragenden Blog werden „Kekse“ (alias cookies) in Ihrem Computer/Tablet/SmartWatchPhonePadPodGoogleEyeCherryPie hineingeschüttet und dort aufbewahrt (igitt!). Dies können Sie zwar nicht verhindern, indem Sie Ihre verdammte Einstellung ändern, wohl aber wiederum in Ihrem technischen Schnickschnack unter „Einstellungen“ was verhunzen, womit Sie potenziell einen Systemabsturz verursachen oder zumindest die Dinge, die Sie sonst machen gar nicht mehr oder nicht mehr so gut funktionieren.

Wenn Sie Ihren Senf dazugeben oder mich sonstwie mit Ihrer Meinung penetrieren wollen, gibt es auch eine Menge zu beachten: Nachrichten, die Sie mir schicken und Kommentare, die Sie hinterlassen können potenziell von Dritten abgefangen, geändert, zurückverfolgt und gespeichert werden. Das machen beispielsweise Leute der NSA, CIA, BND, AfD, kleine grüne Männchen aus dem All und/oder Lebens- oder Daseinsformen, welche wir mit menschlichen Möglichkeiten nicht erfassen können.

GOOGLE sieht – ähnlich wie der liebe Gott – alles, genau wie facebook und andere Datenkraken und gibt die Daten unser gern mal unabsichtlich weiter.

Findige und windige Anwälte könnten mich abmahnen, wenn ich Sie nicht auf obige Dinge hinweise. Ich bin aber ein armer Schlucker und deshalb lesen Sie sich’s verdammt nochmal durch! SoeinMistaberauchinteressiertdochehkeineSauistdochwahrbrummelbrummel…

Wen’s genauer interessiert und sich gepflegt verwirren lassen, verunsichern und/oder langweilen will, lese bitte die Seite „Datenschutz Gedöhns (aka Datenschutzerklärung)“ unter Beihilfe eines großen Kaffee durch.

Der beste türkische Stürmer

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Istanbul (kgb). Ex-Nationalspieler Sandro Wagner (30, 5 Tore in 8 Länderspielen) überreichte gestern im Rahmen eines Festaktes zum Anlass seines Rücktritts aus der deutschen Nationalmannschaft dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan ein signiertes Trikot der deutschen Fusball Nationalmannschaft. „Recep ist viel besser als Jogi. Bei meinem Präsident kann ich immer offen, ehrlich und direkt seine Meinung sagen!“ postete Wagner (7 Vereine in 10 Jahren) auf Twitter, Instagram & Facebook. Auf der anschließenden Pressekonferenz gab Wagner (Torschütze des Monats Juni 2009) zu Protokoll, dass er aktuell der beste türkisch aussehende Stürmer der Bundesliga sei. Abschließend warf Wagner seine Confed Cup Medaille in die Menge der anwesenden BILD Journalisten.

Vatertag, again…

(first published may 2017)

Am Vatertag ziehen ja viele Männer ungeachtet der Anzahl nachgewiesener Vaterschaften mit einem Bollerwagen oder einem vergleichbaren Fortbewegungsmittel (Fahrrad, Auto, torkelnd zu Fuß,…) durch die Gegend und fröhnen dem unkontrollierten Konsum psychotroper Kohlenwasserstoffverbindungen.

Als moderner Mann und zweifacher Papa möchte ich mich derlei sinnfreien Aktivitäten natürlich nicht anschließen. Am Vatertag werde ich also wie üblich von einer motzenden Tochter geweckt (plagende Mückenstiche werden am besten durch unkontrolliertes Strampeln der Beine und exzessives Jammern gelindert). Meine Frau stellt der üblichen Liste meiner Versäumnisse des Vortags sogar ein zärtlich gemurmeltes “ ‚N Morgen, mein Schatz“ voran. Aber heute sei ja mein Tag und ich dürfe mir aussuchen, wie ich diesen Vatertag verbringen möchte (Geschenk gibt es nicht, da meine Frau erst am Tag zuvor realisierte, dass am folgenden Tag Vatertag sei). Nach einigen Fehlversuchen (Sommerreifen montieren, zum Training gehen, am Plattenspieler basteln) komme ich zur großen Erleichterung meiner Frau endlich darauf, dass ich ja im Grunde genommen gerne eine Fahrradausfahrt mit der ganzen Familie machen will. Die erste Hürde ist also geschafft!

Weiter mit dem Vatertagsfrühstück: ich dusche mich kurz und ziehe mich an, um Brötchen zu holen. Nachdem ich mit meiner potenziellen, minderjährigen Begleitperson geklärt habe, ob sie nun tatsächlich mitkommt oder lieber nicht, welches Sportgerät verwendet wird (Fahrrad, Roller, Inlineskates, …), dass bitteschön ein Helm aufgesetzt wird, ein T-Shirt bei den morgendlichen Temperaturen wirklich nicht ausreicht und welche Route zum Bäcker dem ausgewählten Transportmittel angemessen ist (Ein Tretroller kann laut meiner fachkundigen Begleitung KEINESFALLS auf kleinen Pflastersteinen gefahren werden), geht es 2 Stunden nach dem Aufstehen auch schon los zum Bäcker. Selbstverständlich hole ich das am Vortag versäumte Erledigungsportfolio bei dieser Gelegenheit nach (Müll rausbringen, Socken wegräumen und Schnell-noch-mal-durchsaugen). Mit letzter Kraft erreiche ich den Bäcker, wo ich meiner Tochter alle Sonderwünsche erfülle und sie auch noch von der diensthabenden Bäckereifachverkäuferin ein Stück Vatertags-Schokomuffin zum Probieren bekommt, weil sie „sooo süß“ ist.

Als wir von dieser abwechlungsreichen Entdeckungsreise zurückkommen (drei Stürze vom Tretroller mit anschließendem Weinen und tröstendem In-den-Arm-genommen-werden, die Wohnhäuser von Julia, Jakob und Serkan, der Platz des Kindergartenpicknicks von vor 3 Jahren, guck-mal-ein-toter-Regenwurm) verkündet mir meine Ehefrau, dass unsere jüngere Tochter zu Hause eine Diarrhoe etablierte und dass sich auch meine Frau nicht wohlfühle. So muss leider von dem Vatertags-Fahrradausflug, auf den ich mich schon so lange gefreut habe, abgesehen werden. Ich versuche, meine große Enttäuschung zu verbergen und mache Rührei und Speck für alle sowie ein Extra Rührei für die teilnehmenden Vegetarier. Die große Tochter ersetzt meinen genialen Fahrrad Plan mit der vehementen und durch intensives Wehklagen begleiteten Forderung, einen Indoorspielplatz zu besuchen (Gesamteintritt ca. 50 EUR zzgl. Verzehr; angekündigte Tagestemperaturen bis 27 Grad bei strahlendem Sonnenschein).

Nach dreimaligem DurchfallwindelWechseln, ZahnPutzDrama, erneuter KlamottenTragödie (Socken sind komisch, diese-Bluse-ist-nur-für-Feste, Leggings vs. Rock featuring Badehose) verbringen wir dann meinen Vatertag schließlich überwiegend faul auf dem Balkon, wo ich meine vornehme Wadenblässe bekämpfe. Ich hatte mich zwar auf ein hohes Aktivitätslevel gefreut und gerne meine FahrradTour gemacht, aber der Familie zuliebe und als guter, moderner Vater stecke ich meine Bedürfnisse zurück und zeige ein zufriedenes Gesicht.

Im Halbschlaf beim Sonnenbaden träume ich dennoch davon, wie ich mit meinen leicht alkoholisierten Kumpels und einem Bollerwagen voll eisgekühlter alkoholischer Getränke gröhlend durch die Landschaft ziehe. Vielleicht wäre das ja mal ein Plan für den nächsten Vatertag…

Das Leben ist kein Spiel.

Ungefähr 2 Jahre fristete der Flohmarkt Fund „Das Leben ist kein Spiel“, die zweite (!) Autobiografie von Boris Becker, ein unrühmliches Schattendasein in meinem Bücherschrank. Eine ärztlich befohlene strenge Bettruhe ließ mich das mittlerweile angestaubte Kleinod aus dieser kümmerlichen Existenz ans Tageslicht fördern. Erschienen ist Boris Beckers literarisches Mammutwerk (fast dreihundert Seiten, davon mit Sicherheit mindestens die Hälfte mit „Text“) im HERBiG Verlag zu München im Jahre des Herrn 2013. Michael „Bully“ Herbig hat offenbar nichts mit dem Buch zu tun, sonst könnte man es als Satire missverstehen.

Nach dem Vorwort von Günther Netzer schreibt unser „Bobbele“ sein eigenes. Hier stellt der jüngste Wimbledon Gewinner aller Zeiten schon im Vorfeld klar, dass es für ihn „meist um existenzielle Themen und Gefühle“ gehe. Schließlich wolle er „das Private privat sein lassen“ (S.18). So hat Becker dann auch folgerichtig auf seiner Hochzeit mit Sharlely „Lilly“ Kersenberg in St.Moritz „die Kameras von RTL und die Fotografen des „OK!“-Magazin“, welche er selbst eingeladen hatte, irgendwann gar nicht mehr bemerkt. Die Gäste wurden übrigens „mit einem Shuttle-service von Mercedes-Benz“ chauffiert und „die drei Becker-Männer steckten alle in einem Cut von Ralph Lauren, die in London angefertigt wurden“ (alles S.138 ff). So weit, so uninteressant.

Zuvor gibt es tiefe Einblick in Beckers Psyche. Zum Anlass der Entrümpelung der Münchner Villa, welche er mit Ex Frau Barbara bewohnte, leuchtet „Bum Bum Boris“ in präziser Sprache die dunkelsten Ecken seiner verletzlichen Seele aus: „Da steht man und packt sein ganzes Leben in Pappkisten. Das geht einem schon wahnsinnig an die Nieren“ (S. 54). Punkt. Absatz. Neuer Gedanke. Wow, ich fühlte mich bei der Lektüre dem Menschen in Gestalt des ehemaligen Weltranglisten Ersten mit einem Mal sehr, sehr nahe.

Überhaupt bieten die Trennungen von seinen Partnerinnen, welche Literat Becker beschreibt, dem Leser beste Gelegenheit sich differenziert in die Hauptperson (= Becker) einzufühlen. Ein Überblick: zur zeitweiligen Trennung von seiner aktuellen Ehefrau Lilly pointiert Becker: sie „kippte mir vor allen Leuten ein Glas Wodka mitten ins Gesicht. Es war auch noch der teure Grey Goose!“ (S.96). Oder zum finalen Streit mit Kurzzeit Verlobten Alessandra „Sandy“ Meyer-Wölden: „Mir war klar: Das war es. Der Drops ist gelutscht“ (S.118). Fair verlief allerdings die Trennung von der Ballett Tänzerin Caroline Rocher, welche „sozusagen zum Abschluss – noch ein Interview […] mit der BUNTE geführt“ hat (S.78). Aha, Aha, Aha – das sollte dem Leser doch Anlass sein, über die eigenen gescheiterten Beziehungen zu reflektieren.

Der gewogene Leser erfährt weiter, dass Becker stets Familie am allerwichtigsten war, Kinder für ihn „die Brücke zum Himmel“ sind (S.151) und er sich als Vater lebenslang in der Verantwortung sehe. Da überrascht es nicht, dass Boris drei Familien mit 4 Kindern von drei verschiedenen Frauen in der Welt verstreut hat, welche er „ernähre und unterhalte“, worauf er wiederum „sehr stolz“ sei (S.238). Becker wolle eben, wenn er etwas zusage, es dann „auch richtig machen und nachhaltig und verlässlich sein“ (S. 262). Derart türmt sich im Verlaufe des Machwerks eine gewaltige Bugwelle von Widersprüchen, Gutmensch-Phrasen und narzisstischen Uneinsichtigkeiten auf. So liest sich also der „Durchbruch in der Becker-Geschichtsschreibung“ (Boris B. über seine eigene Autobiographie, S.20).

Für den dreifachen Gewinner des Wimbledon Tennis Turniers hatten dessen Eltern ursprünglich andere berufliche Pläne. Die Erziehungsberechtigten von klein Boris wollten, dass er „Abitur mache, studiere und was Ordentliches mache“ (S. 205). Der Plan scheiterte Gott sei Dank. Hier wäre das deutsche Bildungssystem vor eine schier unlösbare Aufgabe gestellt worden, welche nur mit einem kollektiven didaktischen Becker-Hecht aller beteiligten Pädagogen zu bewältigen gewesen wäre.

Wen bis Seite 135 noch nicht das das kalte Grausen gepackt hat, erfährt aus Beckers berufenem Munde vom ultimativen intellektuellen Abführmittel: ein link zum YouTube Mitschnitt der Hochzeitsankündigung Beckers auf der „Wetten dass…?“ Couch. Laut Becker „knapp fünf Minuten bester deutscher Fernsehunterhaltung“ und ein Beispiel für „die hohe Kunst von Thomas Gottschalk und meinem [= Boris Beckers] wolkigen Small Talk auf höchstem rhetorischem Niveau“. Aaaargh!

Seinen Kritikern, Gläubigern und vielen Ex Partnerinnen unterstellt der „Rote Baron“ reflexhaft die Motive, welche ihn selbst antreiben – Status sowie mediale und öffentliche Aufmerksamkeit. Man kann fundiert annehmen, dass Herr Becker keine anderen Werte kennt. So bleibt „Das Leben ist kein Spiel“ eine schier unerträgliche Aneinanderreihung auswendig gelernter Weisheitsphrasen sowie Aufzählung diverser Markennamen und Luxus Locations dieser Welt mit dem Erkenntnisgewinn einer durchschnittlichen RTL Soap.

Manche Menschen lesen Bücher. Andere schreiben Bücher, ohne vorher selbst welche zu lesen. Boris Becker hat sich offensichtlich für Letzteres entschieden.

EPILOG: im Mai 2018 wird das völlig überraschende Ehe Aus von Boris und Lilly bekannt. Auch dieser Drops ist offenbar gelutscht, um mit Boris Worten zu sprechen.

Die Meis ist heiß

Schockzustand im deutschen Feuilleton: Sylvie Meis co-moderiert zukünftig nicht mehr die B-Promi Tanzshow „Let’s dance!“. Krawallsender RTL feuerte das niederländische Multitalent (Model/Moderatorin in Vollzeit UND Mutter) angeblich am Telefon wegen „mangelnder Deutschkenntnisse“. Die erste verbale Reaktion von Sylvie Meis war bezeichnend: „Das verstehe ich nicht!“

In der „Let’s dance!“ Show verbleiben jedoch zumindest bis zur Wiederherstellung einer sicheren Telefonverbindung die Jurymitglieder Jorge Gonzalez und Motsi Mabuse, welche beide einen Doktortitel in Linguistik und indogermanischen Sprachen vorzuweisen haben. Gonzalez (Promotion über die mittel-hochdeutsche Lautverschiebung) sprach Meis sein/ihr Mitgefühl aus: „Da‘ ise ganse grose schaise!“

Bitter für Sylvie Meis. Sie ist nun Ex-RTL Moderatorin, Ex-Supertalent Jurorin sowie Ex-Frau von Ex-Fußballstar Raffael van der Vaart, welcher wiederum aktuell im Kader der zweiten Mannschaft des dänischen Spitzenklubs FC Midtjylland steht. Medienwissenschaftler schätzen an Meis die Fähigkeit, für Zuschauer und Teilnehmer von CastingShows komplexe Sachverhalte einfach und allgemein verständlich zu formulieren („Du, also ich weiß auch nicht aber ich find Dich irgendwie gut.“). Unter den martialischen Aussagen von Dieter Bohlen („Du taugst höchstens als Sättigungsbeilage im Piranhabecken!“) und den subtilen Rückmeldungen von Dada-Ikone Bruce Darnell („De Handeltasche muss läbändick sein!“) seien Meis‘ Ausführungen stets eine „grammatikalische Wohltat“ gewesen, so Literatur Papst Marcel Reich-Ranicki einst über die hypersensible und im Grunde öffentlichkeitsscheue Holländerin. Meis betonte immer wieder, „mehr durch Intelligenz und Eloquenz punkten“ zu wollen als durch ihre Optik.

Wird Sylvie Meis nun das gleiche traurige Schicksal ereilen und in der Versenkung der Boulevardpresse versinken wie einst die TV Schönheiten Michelle Hunziker (auch diverse „Ex“ Titel) oder Cindy aus Mahrzahn (Ex rosa JogginganzugTrägerin)? Dazu Sylvie Meis: „Das ist kein Grund, Trübsal oder andere Dinge zu blasen. Ich habe viele Charity Projekte am Laufen – meinen neuen Dessous Kalender 2018 mit emeritierten Professorinnen zum Beispiel. Und ich gebe seit Jahren regelmäßig Niederländischnachhilfe für deutsche Fussballer.“ Insidern zufolge stehe Sylvie Meis auch in Verhandlungen mit dem Homeshoppingkanal QVC über ein Spin Off der Mallorca Show von „Wetten dass…!?“ zusammen mit Kultmoderatorin Nadja ‚Naddel‘ abd el Farrag.“

Bomber über FCB

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Lewandowski Backup gefunden!

Der nächste Coup des FC Bayern: nach erfolgreicher Reaktivierung von Trainer Josef „Jupp“ Heynckes (72) holt der FC Bayern nun Gerd Müller (ebenfalls 72) als Backup für Stürmer Robert Lewandowski (Schuhgröße 44). „Ich hab’s noch, äh, immer [hicks] drauf!“, so Müller und nippt an seinem isotonischen Hopfengetränk. Müller spielt aktuell noch beim TSV Dementia Schwabing und hat dort Vertrag bis Lebensende. Als Ablöse werden 2 Kästen Augustiner Hell kolportiert. Damit der an Alzheimer erkrankte, einstige „Bomber der Nation“ das Trainingsgelände und später das Tor findet, wird er mit modernster GPS Ortung, einem Lawinenhund sowie Franck Ribery und Arjen Robben als Geleitschutz ausgestattet (zusammen sind „Robbery“ erst rüstige 67 Jahre alt). So wird Gerd Müller bereits in den kommenden 2-3 Jahren zu seinem ersten Mannschaftstraining an der Säbener Straße erwartet.

Weitere Verstärkungen sind für den von Experten dringend geforderten Generationswechsel im Spielerkader des FC Bayern geplant: Franz „Der Kaiser“ Beckenbauer (auch 72) als Ersatz für die grenzdebilen und zunehmend verletzungsanfälligen Abwehrrecken Jérôme Boateng (28) und Mats Hummels (28). Die letztgenannten sind zusammengenommen so alt wie Lothar „Lodda“ Matthäus (56), der künftig das knappe Aufgebot im defensiven Mittelfeld der Bayern erweitern soll. Das Offensivtalent Jürgen Klinsmann (53) ist für die Werbetonne!

Den Mitarbeiterstab an der Säbener Straße werden in naher Zukunft Giovanni Trappatoni (78) als Deutschlehrer für ausländische Topstars sowie Uli Hoeness (ca. 2 Jahre Reststrafe auf Bewährung) in der Finanzbuchhaltung erweitern.

Nach dem legendären Triple im Jahr 2015 ist nun für die Saison 2017/18 das Quartuple aus Meisterschaft, Pokal, Championsleague und der Torjägerkanone für Ersatzkeeper Sven Ulreich (1,92m ohne Schuhe) als Minimalziel ausgegeben.

Als neue Ausrüster des FCB sind Birkenstock und Teena Lady im Gespräch. Nach Auslaufen des aktuellen Stadion Vertrages soll die ALLIANZ Arena in „Sportfeld Klosterfrau Melissengeist“ umbenannt werden.

EPILOG: Mit der zuletzt beschlossenen Rückkehr von Dr. med. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfarth (75) in den Ärztestab ist die Verjüngung des FC Bayern München nun erfolgreich abgeschlossen.


Mit Dank an Dr. Marco H. & Klaus R.

Wahlticker 2017

Puuuuuh, ein spannender Wahlsonntag geht zu Ende. Viele waren unentschlossen. Alle Wahl-Optionen bargen Ihre Chancen und Tücken. Am Ende stand ein überraschendes Ergebnis. Hier mein chronologisches Protokoll:

9 Uhr morgens:
Erste Umfragen vor den Wahllokalen ergeben: 73% entscheiden sich für Weizenbrötchen, Croissants 12%, Laugen und Vollkorn liegen knapp unter der 5% Hürde.

11 Uhr:
Umfrage unter Kirchgängern: Katholiken machen drei Kreuze. Evangelische machen meist ProtestantenWahl. Der Islam gehört nicht zu Deutschland.

12 Uhr:
Überraschende Wende zur Mittagszeit: im Lokal wählen fast 40% Pizza/Pasta, für Braten mit Soße entscheiden sich nur rund 19%. Weit abgeschlagen: armer Ritter <2%.

17 Uhr:
Letzte Runde in den Lokalen: Spirituosen mind. 35%, Wein um 12%, Bier liegt zwar meist nur knapp über 5%, ist damit aber trotzdem eine gute Wahl.

17.59 Uhr:
Wenn es nur um die eigene Wirtschaft ginge, würden sich mehr als 50% für Bier entscheiden. Für immerhin 30% fiele die Wahl auf Wein. Rund 11% der Bürger hatten bei mehr als 0,5 Promille schon mal eine Schnapsidee.

18.15 Uhr:
Newsticker: Roter Bundestagswahl an deutscher Küste gestrandet. – Wahlmart in Deutschland schon lange an REAL verkauft. – Wahlnüsse erst wieder zu Weihnachten.

Die Gastronomen haben also einen klaren Auftrag vom Wähler erhalten.

 

FACK yu Göte!, oder: Wer eine Reise tut…

…der kann was erleben. Oder in meinem Falle erlesen.

Es fing im „Tierpark Birkenheide“ in der schönen Pfalz an. Bei einem Besuch zusammen mit meiner Tochter fanden wir folgendes Schild:

Ich erwarb also für einen Euro eine Tüte Tierfutter, schüttete den Inhalt in den Mülleimer und ließ meine kleine Tochter die übrig gebliebene Papiertüte ins Gehege werfen. Vor allem die Jüngsten sollen ja Spaß im Kontakt mit der Natur und bei der Fütterung der Tiere haben. Das Ergebnis war jedoch enttäuschend. Die Tiere würdigten der Futtertüte keines Blickes und trotteten missmutig und ziellos herum. Nun ja, vielleicht waren sie schon satt von den vielen Tüten, welche die zahlreichen Besucher an diesem regnerischen Tag bereits verfüttert hatten. Meine kleine Tochter schaute traurig drein. Zum Trost aßen wir unsere Brote und Süßkram dann ganz altruistisch alleine, denn wir wollten nicht für den Tod unschuldiger Tiere verantwortlich sein. Derart moralisch und kalorisch gestärkt gingen wir weiter zu den Nagetieren:

Oha!!!

Zuerst war ich inhaltlich irritiert. Nach meinen bescheidenen bio-physiologischen Kenntnissen erhalten Äpfel, Salat und Karotten und die zugehörigen Pflanzenteile durch Photosynthese die lebensnotwendigen Nährstoffe. Wozu also sollte „Das Füttern von […] Äpfeln,Salat,Karotten“ überhaupt nötig sein?! Und dann auch noch „Das Füttern von Brot“?! Bei Bernd dem Brot würde das ja gerade noch funktionieren. Aber sonst ist das doch totaler Unsinn. „Brot statt Böller“ funktioniert zum Jahreswechsel auch mehr schlecht als recht – schon mal ein Brot angezündet? Na, sehen Sie… Wir verfütterten prompt weitere zwei Papiertüten an die armen Nagetiere.

Sodann folgte die grammatikalische Irritation – „Das Füttern von […] mitgeführtes Fremdfutter“. Das klang sperrig und eindeutig falsch. „Brot,Äpfeln,Salat,Karotten“ ergibt zwar auf den ersten Blick eine ausgewogene vegetarische Mahlzeit, jedoch isst das Auge bekanntlich mit und so dicht gedrängt hinterlässt diese Aufzählung einen unappetitlichen Nachgeschmack. Vielleicht hatten rigorose Sparmassnahmen des als e.V. geführten „Tierparks Birkenheide“ die sonst üblichen leserfreundlichen Leerzeichen zum Opfer, man weiß es einfach nicht. Hmmmm, die Lösung? Ich entwarf im Geiste gemäß des Duktus und im Sinne des großen „Vorstands“ ein Schild mit folgender Aufschrift:

„Das durchgängige Verwenden eines Kasus,vonLeerzeichensowie der korrekten gross- & KLEINschreibung ist „dringend Empfohlen“! Der Verstand“

 

Derart geistig angeregt folgten wir dem Rundgang zum Pony Gehege wo dann grammatikalische Deeskalation stattfand:

„Der Vorstand“ hatte offenbar zwischenzeitlich die Sekundarstufe absolviert und/oder den Kurs „Deutsch für Ausländer“ besucht. Zwar schien „Der Vorstand“ immer noch sehr viel von verbotenen Verboten zu halten, jedoch hatte er offensichtlich einen Quantensprung in der Deklination erlebt. „bRAVO!“ rief ich laut aus und wies meine Tochter euphorisch an, gleich drei leere Futtertüten ins Gehege zu werfen.

 

Am nächsten Morgen erwachte ich aus unruhigen Träumen, in welchen ich von mannsgroßen Papiertüten durch den deutschen Schilderwald gejagt worden war. Ein anschließender, entspannender Stadtspaziergang durch das benachbarte Freinsheim förderte dann die Ursache dieser eigentümlichen Schilder Grammatik zu Tage:

…war dort in schlichtem, aber korrektem Deutsch auf einem Schild zu lesen. Wohl wahr.

Chief executive Officer of Childcare

Aktuell sieht die Innentür der Kindertagesstätte (KiTa) meiner Tochter so aus:

Nun bin ich auf der Suche nach einer/einem geeigneten Mitarbeiter/in. Die zugehörige Stellenausschreibung:


Gesucht wird ein/eine

Junior Vice President of Coordination

Ihre Aufgaben:
– Entschlüsselung pikto-grafischer und alpha-numerischer Informationen und Aufbereitung derselben als ManagementSummary für Ihre vorgesetzten Executive Local Technician of Education, Rules an Nursing (E.L.T.E.R.N.). Sie arbeiten dabei mit mindestens zwei E.L.T.E.R.N. eng zusammen.
– Terminkoordination und Mediation zwischen den E.L.T.E.R.N. im Falle von Interessenskollision.
– TerminControlling für die E.L.T.E.R.N.
– Im Bedarfsfall Vertretung des zuständigen E.L.T.E.R.N. sowie Debriefing und Reporting
– Im Einzelfall übernehmen Sie diese Aufgaben für den zuständigen General, Regional Operating Special Service (G.R.O.S.S.) E.L.T.E.R.N. oder die Field Regional Executive Undefined Nursing Detective Engineers (F.R.E.U.N.D.E.)

Ihr Profil:
– Abgeschlossenes Studium der Wirtschafts- oder Verwaltungswissenschaften oder Informatik
– Fundierte Kenntnisse in Kryptologie
– eine vorherige Geheimdienstlaufbahn ist wünschenswert
– Ausgeprägte analytische Fähigkeiten
– Ausgeprägte soziale Kompetenz
– Pädagogische und/oder therapeutische Zusatzausbildung wünschenswert
– Zwingend mehrsprachig (Deutsch, Englisch und Beamtendeutsch sowie mindestens eine weitere Fremdsprache jeweils muttersprachlich)

Für diese anspruchsvolle ehrenamtliche Tätigkeit bieten wir unregelmäßige Aufwandsentschädigungen in Form von kalorienhaltigen Lebensmitteln.

Richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bitte an:

info@kita-aushaenge.de